23. Steinbecker Triathlon – Erneut feiern neue Triathleten ihr Debüt im HTB

Echte Freunde halten zusammen!
Echte Freunde halten zusammen!
  • Christiane Tchorz und Ulf Fröhlich schaffen ihren ersten Triathlon und kämpften gegen die Aufregung und einen Berg
  • Detlef Meinert eine Woche nach der Mitteldistanz in Bocholt schon wieder auf der Strecke

 

 

 

Die Triathlonsparte des HTB wächst und wächst und wächst …

 

 

Nach Katrin Fronzek in Uelzen haben am letzten Sonntag Christiane Tchorz und Ulf Fröhlich ihre Premiere als Triathleten gefeiert.

 

Beide starteten mit Detlef Meinert, Thomas Sprung, Nicole von Döllen und Katrin Fronzek auf der Sprintdistanz beim 23. Steinbecker Triathlon (0,5 km Schwimmen, 27 km Radfahren und 5,2 km Laufen).

 

Nervosität prägten Christianes und Ulf Vorbereitungen am Wettkampftag.

 

Mentale Unterstützung erhielten sie von den anderen teilnehmenden Harpstedter Sportlern. Aber beide zeigten sich von ihrer besten Seite und „bissen sich durch!“

 

Christian Ertel und Andreas Franke begaben sich 1,5 Stunden später auf die Olympische Distanz (1,5 km Schwimmen, 42 km Radfahren und 10,4 km Laufen).

 

 

Zum Start ging es dann in den Mittellandkanal.

 

Highlight war, in einem abgesperrten Bereich neben der Berufsschifffahrt zu schwimmen. Die eine oder andere Sogwirkung eines vorbeifahrenden Schiffes machte sich doch bemerkbar und einsetzender Wind sorgte zeitweise für unruhiges Wasser. Dennoch eine klasse Optik, wenn ein Schiff neben den Athleten vorbeifuhr.

Mut war nicht nur deshalb gefragt. Ulf war vor dem Schwimmen zwar nervös, jedoch beruhigte er sich als guter Schwimmer zunächst. In dem für ihn noch unbekannten Tumult beim Start fühlte er sich dann doch etwas überfordert. Er erfuhr alles was einen Triathlonstart im Wasser ausmacht: Einige Treffer kassieren, Wasser schlucken und zunächst keinen Rhythmus finden.

 

Doch wie bei jedem Schwimmen, es wurde besser und Ulf machte ein gutes Rennen.

 

Auch die große Aufregung von Christiane war umsonst, sie meisterte trotz aller Bedenken mit sehr großem Mut das Schwimmen.

 

Auf dem Fahrrad ging es nach dem Schwimmen dann gleich einen steilen Berg hoch, der dem einen oder anderen Triathleten gleich die Luft zum Atmen nahm. Etwa 100 Höhenmeter (!!!) waren auf einem 700 Meter langen Anstieg zu bewältigen. Für die Harpstedter Triathloneinsteiger eine neue Herausforderung, die so bisher nicht trainiert werden konnte.

 

Hier waren aber nicht nur Neulinge gefordert.

 

Christiane hatte sich die Steigung nicht so schlimm vorgestellt. Sie war es aber, und für Christiane besonders schlimm:

 

Zu Beginn der Steigung stellte sich nämlich heraus, dass die Schaltung ihres Rennrades sich partout nicht auf das kleinste und leichteste Ritzel vorne schalten lassen wollte. So hatte Christiane die bittere Erfahrung machen müssen, nicht auf die kleinsten Gänge zurückgreifen zu können. Sie schleppte sich diesen elenden Berg hoch. Aber sie schaffte es und blieb im Sattel.

 

Ulf und ...
Ulf und ...
... Katrin rasant unterwegs
... Katrin rasant unterwegs

Doch dabei blieb es bei der Neueinsteigerin nicht:

Christiane kam auf der Radstrecke in einen wirklich starken Regenschauer.

 

Der ging zwar nur zwei Minuten, aber der hatte es in sich. Faszinierend war, dass alle anderen Harpstedter, die schon in der Wechselzone angekommen waren, nichts, aber auch wirklich gar nichts von dem Regen mitbekommen hatten.

 

Die Erholung von der „Bergetappe“ erfolgte im Anschluss auf einer langen Abfahrt, in der wieder Zeit gut gemacht werden konnte.

 

Thomas Sprung souverän wie immer auf der Laufstrecke
Thomas Sprung souverän wie immer auf der Laufstrecke

Nicht aber für Christian Ertel, der kurz vor der Abfahrt eine Kettenpanne hatte. Nach der Reparatur, die ca. zwei Minuten Zeit kostete, ging es zum Glück mit ölverschmierten Händen weiter.

 

Zum Laufen ging es dann am Mittellandkanal entlang. Jeder musste hier pro Laufrunde zwei höher gelegene Brücken überqueren.

 

Die erfahrenen Läufer Christiane und Ulf konnten hier ihre Stärken ausspielen. Doch zuerst gab es die üblichen schweren Beine nach dem Radfahren. Schnell konnten beide aber die tolle Atmosphäre am Mittellandkanal genießen.

Der Einlauf in das Stadion war der Höhepunkt aller Triathleten, da man hier per Lautsprecherdurchsage herzlich empfangen wurden ist. Reichlich Beifall gab es auch von den zahlreichen Zuschauern auf der Laufstrecke und im Stadion.

 

Fazit von Ulf und Christiane:

Triathlon ist klasse! Die nächsten Veranstaltungen können kommen.

 

Natürlich alles alkoholfrei: Anstoßen auf den Erfolg
Natürlich alles alkoholfrei: Anstoßen auf den Erfolg

Übrigens:

Schnellster Triathlet des HTB auf der Sprintdistanz war Detlef Meinert.

 

Dazu muss man wissen:

Erst eine Woche zuvor hatte Detlef Meinert in Bocholt im südlichen Münsterland am 27. Aasee-Triathlon teilgenommen. Er startete dort auf der Mitteldistanz (2 km Schwimmen/ 90 km Radfahren /20 km Laufen) und finishte diese in 05:00:49.

 

Eine tolle Leistung, die wohl erst einmal kein Harpstedter toppen wird.

Die Ergebnisse in der Übersicht:

 

Sprintdistanz 0,5 km Schwimmen, 27 km Radfahren und 5,2 km Laufen

 

(Platzierungen der Altersklassen wurden in der Ergebnisliste nicht angegeben)

 

Name

Zeit

Gesamtplatzierung

Detlef Meinert

01:22:09

28

Ulf Fröhlich

01:29:19

54

Thomas Sprung

01:30:22

61

Katrin Fronzek

01:34:21

86

Nicole von Döllen

01:42:38

107

Christiane Tchorz

01:48:55

118

 


Olympische Distanz 1,5 km Schwimmen, 42 km Radfahren und 10,4 km Laufen

 

Name

Zeit

Platzierung

Altersklasse

Gesamtplatzierung

Christian Ertel

02:48:54

7 / AK M 40

63

Andreas Franke

03:12:21

12 / AK M 50

84

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Autor: C. Ertel