25. Steinbecker Triathlon

Katrin Fronzek bezwang 3mal den "Berg" auf der olympischen Distanz.
Katrin Fronzek bezwang 3mal den "Berg" auf der olympischen Distanz.

 

Sonnige 20 °C Außentemperatur, etwa 21 °C Wassertemperatur im Mittellandkanal und ein reichhaltiges Kuchenbuffet lockten am vergangen Sonntag 4 Harpstedter Athleten zum 25. Steinbecker Triathlon.

 

Rolf Schröder und Christian Ertel wollten sich dem SteelMan stellen. Dies bedeutet, eine Distanz von 1,5 km Schwimmen, 70 km Radfahren und 21 km Laufen zu bewältigen. Christian Ertel stellte sich dieser Distanz zum ersten Mal und es sollte auch eine Generalprobe für die anstehende Mitteldistanz in seiner alten Berliner Heimat sein!

 

Nicole von Döllen zog den ShortMan vor und Katrin Fronzek wählte für sich die olympische Distanz.

 

 

 

Erlebnisbericht von Katrin:

Genau 100 Teilnehmer hatten sich für die olympische Distanz entschieden und 99 tummelten sich entsprechend neben mir im Wasser des Kanals, um die 1,5 Schwimmkilometer zu bewältigen. Im Startkampf, ich hatte mich schließlich wieder weiter vorne eingereiht, schlug mir mein Schwimmnachbar gegen meine Schwimmbrille, wodurch ich auf dem linken Auge nur noch Kanalwasser sah. Um mich nicht in das Fahrwasser des neben den Schwimmern weiterlaufenden Schiffsverkehrs zu verirren, musste ich kurz stoppen und ließ das Wasser aus der Brille.

Mit freier Sicht verlief das Schwimmen reibungslos, die Wechselzone konnte schnell durchquert und das Radfahren begonnen werden.

 

Unglücklicherweise steht am Anfang der hier 42 km langen Radstrecke ein „Berg“. Noch nicht warm gefahren für viele Athleten ein wahrer Kampf. So auch für mich, mit dem Wissen, dass dieser Berg 3 x bezwungen werden muss, da ich 3 Radrunden zu bewältigen hatte. Etwas Schadenfreude empfand ich trotz dessen, da Christian und Rolf insgesamt 5 Runden und somit 5 x Berg vor sich hatten. ;-)

 

Am Ende des Radfahrens meldete sich bei mir das schlechte Gewissen. Koppeltraining war in meinem Trainingsplan in diesem Jahr aus Zeitgründen unterblieben, wie würde sich das wohl auf meine ungeliebte Disziplin Laufen auswirken? Kurz darauf hatte ich Gewissheit: Meine Beine fanden es unverschämt, nach dem Radfahren auch noch Laufen zu müssen. Und dann auch noch 10,4 km! Aus der Traum, behände wie ein junges Reh am Kanal entlang zu laufen! Die Realität zeigte eher ein altersschwaches, leicht adipöses Reh mit muskulären Problemen… Endlich ins Ziel gehumpelt dachte ich mir: Dieses Jahr kein Triathlon mehr!! Doch kurz darauf, mit einem gekühlten, alkoholfreien Hefeweizen in der Hand, keimte der Gedanke an den Silbersee-Triathlon auf. Der ist ja schließlich um die Ecke und so schlimm war es doch eigentlich auch wieder nicht… J

 

Auch die anderen 3 Harpstedter finishten ihre Distanzen ohne Probleme und waren mit den Ergebnissen zufrieden bis sehr zufrieden. Besondere Glückwünsche und Lob an Christian und Rolf, die sich jetzt Steel-Männer nennen dürfen! Wir sind stolz auf euch!

Ich hoffe, wir sehen uns alle am Silbersee!!! J

 

Ergebnisse:

ShortMan (0,5-27-5):

Nicole von Döllen      01.44.06          4. Platz AK W40

 

Olympische Distanz (1,5-42-10):

Katrin Fronzek           02:51:50          3. Platz AK W30

 

SteelMan (1,5-70-21,1):

Christian Ertel            04.44.07          10. Platz AK M40

Rolf Schröder             05.15.00          12. Platz Ak M50

 

Autorin: K. Fronzek