100x100m Schwimmen zum 10-jährigen Jubiläum der Tri-Wölfe Stuhr

Eigentlich sollte es eine kleine vereinsinterne Veranstaltung werden laut Organisator Mario Lawendel. 100x100m Schwimmen als kleines Event zum 10-jährigen Jubiläum. Dazu vielleicht ein paar Verrückte aus den umliegenden Vereinen. Auf diese Weise bekamen auch Arwed Meinert und Stefan Dodenhoff Wind von der Veranstaltung, welche sich am Samstagabend, den 24.02.2018 im Huchtinger Hallenbad abspielen sollte.

 

Staffel- und Einzelstarter konnten zwischen den beiden Abgangszeiten 2:00min und 2:15min wählen und wurden auf den insgesamt 5 Schwimmbahnen mit maximal 8 Schwimmern gruppiert. Die Aufteilung war dabei gut durchdacht, so konnte jeder nach anfänglichem Ausprobieren bald sein angedachtes Tempo anschlagen.

 

Pünktlich um 18:30 Uhr starteten die Schwimmer mit den Abgangszeiten 2:15min in ihr Event, um 18:25 Uhr dann die Schwimmer mit den Abgangszeiten 2:00min. Dies ermöglichte ein gleichzeitiges Finish um circa 22:30Uhr, bei dem die Halle abgedunkelt und die Schwimmer mit Wunderkerzen empfangen wurden.

Die ersten 2500m waren aufgrund des Trainings und aufgrund der Aufregung recht schnell und leicht gemeistert. Nun folgte die erste von drei 5minütigen Pausen. Auch die zweiten 2500m verflogen noch recht schnell, denn der Wasserschatten sollte sich bemerkbar machen und Kräfte konnten gespart werden. Den Abschnitt 5000-7500m galt es nun zu kämpfen, denn die ersten Krämpfe machten sich bemerkbar. Dies lag zum Großteil an einer recht niedrigen Wassertiefe von nur 1,80-1m. Eine vernünftige Wende war im Bereich der 1m-Wassertiefe leider kaum möglich und so hatte vor allem Stefan mit seinen 191cm Körpergröße seine liebe Not und Mühe mit sich andeutenden Krämpfen in den Beinen. 

Hier wäre etwas mehr Wassertiefe oder eine 50m-Bahn anstelle der 25m-Bahn schöner gewesen. Auf den letzten 2500m wurde nun rückwärts runter gezählt und neue Kräfte schienen sich zu entwickeln. Vielleicht lag dies auch an der tollen Verpflegung und Betreuung am Beckenrand. Egal ob Energiegels, Obst, Riegel oder Iso-Getränke, es gab alles was das Herz begehrte. Auch die installierte Musik- und Lichtanlage heizte ordentlich ein und ließ die letzten Meter nur so dahin fliegen.

 

Auch die zwischenzeitlichen Probleme mit der Zeitnahme wurden sehr gut von den vielen Helfern gemeistert, so dass ein reibungsloser Ablauf das Ergebnis war.

Im Anschluss gab es ein leckeres Buffet, das allerhand zu bieten hatte. Aufgrund der leider ausgebliebenen Zuschauer in der Halle konnte hier im Anschluss der Hunger gestillt und bei einem Getränk der Abend abgeschlossen werden.

Alles in allem ein sehr gelungenes Event, das für seine erstmalige Auflage nach Meinung von Arwed und Stefan sehr positiv in Erinnerung bleiben wird – auch wenn die Arme am nächsten Tag wohl etwas schwerer wiegen würden als gewöhnlich nach dem Schwimmtraining. ;)

 

 

Bericht: Stefan Dodenhoff